Funktionslöffel

Der Zahnarzt benötigt einen Funktionslöffel, um vom Patienten einen funktionellen Abdruck zu nehmen, damit die gesamte Prothese in Zukunft ordnungsgemäß installiert ist. Zahntechniker stellen einen Funktionslöffel mit Hilfe von Gipsmodellen her. Zu diesem Zweck wird üblicherweise eine Wachsplatte auf den Alveolar gedrückt und dann mit einer photopolymerisierbaren Kunststoffplatte bedeckt. Die Funktionsablage hat einen Griff (der sich vom Mund aus erstreckt), sodass der Patient während des Druckvorgangs Gesichtsbewegungen ausführen kann. Auf diese Weise werden Ah-Line, Mundboden, Lippen und Wangenband gebildet. Zahntechniker benötigen diese Referenzsymbole für den nächsten Schritt der gesamten Prothese. Sie begrenzen die Ausdehnung von Totalprothesen. 
Jeder Löffel wird einzeln und individuell hergestellt, da es natürlich auf jedes individuelle Gebiss von jedem Patienten passen muss. Um damit anschließend eine eigen angepasste Prothese, jeglicher Art, aus dem erstellten Modell zu erzeugen. 

Funktionslöffel in der Kieferorthopädie

Die Funktionslöffel haben vor allem in der Kieferorthopädie eine wichtige Aufgabe, da die Grundform jeder Zahnspange hierdurch entspringt. Jedem Jugendlichem wird zuerst mit Hilfe des Löffels ein Abdruck abgenommen um daraus die passende Spange zu erstellen. Ob es sich hier um eine feste oder lockere Zahnspange handelt spielt dabei keine Rolle. Mittlerweile gibt es sogar bestimmte Geschmacksrichtungen bei der Masse des Abdruckes. Von Kirsche und Kaugummi bis zu Cola, können sich die Jugendliche Geschmäcker aussuchen, um die Behandlung ein wenig angenehmer zu gestallten. Zudem gibt es viele Wege um auch den Würgereiz zu übergehen und auch die Masse härtet immer schneller aus, womit der Patient nach ein Paar Sekunden schon wieder erlöst ist.
Jeder Vertragszahnarzt benötigt seit 2004 mindestens 125 Zahnarzt Fortbildungspunkte bzw. Zahnarzt Punkte.  Auf Fortbildungen kann er beispielsweise diese Zahnarzt Punkte sammeln.